Westfalens Wälder – zukünftige Nutzungspotenziale

01.01.2007 Bernward Selter

Steigende Öl- und Erdgaspreise machen den Wald zunehmend attraktiver. Neben wertvollen Schutz- und Erholungsfunktionen bieten die Wälder durch ihre nachhaltige Bewirtschaftung auch sehr vielen Menschen eine Beschäftigung. Wie groß sind die Waldflächen in Westfalen? Welche Baumarten sind in den westfälischen Wäldern am stärksten vertreten?...

Landwirtschaftlicher Strukturwandel in Westfalen 1979–2003

01.01.2007 Friedrich Becks

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft Westfalens, der nach dem Zweiten Weltkrieg mit einer Welle der Mechanisierung begann, hat sich auch in den letzten 25 Jahren weiter fortgesetzt. Die durchschnittliche Betriebsgröße repräsentiert gleichzeitig ein aussagekräftiges Maß für den Arbeitskräftebesatz, die Arbeitsproduktivität wie auch für die Einkommenssituation. So können mit zunehmender Flächenausstattung …

Satellitendaten- und Luftbildauswertung der landwirtschaftlich genutzten Flächen

01.01.2007 Klaus-Ulrich Komp

Im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Gemeinschaft wurde 1992 eine Verlagerung von den Preisstützungen der agrarischen (Über-) Produktion hin zu flächengebundenen Ausgleichszahlungen beschlossen. Zur Umsetzung dieser Reform sind alle Mitgliedstaaten zur Einführung eines "Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems" verpflichtet worden, welches den Einsatz der Satellitenfernerkundung als Kontrollinstrument festlegt...

Vorgeschichtliche Werkstoffbasen im Sauerland

01.01.2007 Reinhard Köhne

Frühe menschliche Aktivitäten in der Steinzeit werden überwiegend durch Steinwerkzeuge belegt. Der bevorzugte Rohstoff ist im südwestfälischen Bergland zu 80-90% der örtliche Kieselschiefer. Diese Gesteinsart ist aus kieseligen planktonischen Meeresablagerungen der Unterkarbonzeit entstanden, namentlich in den Schichten des Tournai und Visé...

Historischer Erzbergbau im Sauerland

01.01.2007 Reinhard Köhne

In den Wäldern des Sauerlandes haben sich Kleinformen erhalten, die in der offenen Feldflur meistens verfüllt und eingeebnet worden sind. Pingen oder "Kuhlen", wie es im regionalen Sprachgebrauch heißt, und Ensembles von Stollenmundlöchern und Halden weisen auf historischen Bergbau hin. Der Erzabbau folgt allgemein zuerst den an der Oberfläche ausstreichenden …

Eisenerz-Bergbau und Metallgewerbe im nordöstlichen Sauerland im 19. Jh.

01.01.2007 Hans-Hubert Walter

Im 19. Jh. erfuhr das Nordsauerland im Gebiet der Täler von Hoppecke, Diemel und Rhene eine tiefgreifende wirtschaftliche Umstrukturierung. In Fortführung der traditionellen, seit dem Mittelalter belegten Erzgewinnung, Metallerzeugung und -verarbeitung entwickelte und verstärkte sich ein gewerblich-industrieller Aufschwung. Zentrum dieser Entwicklung war neben Marsberg mit seiner Kupferindustrie das ehemalige Kloster …

Bleiwäsche und Giershagen, spätmittelalterliche Bergbaudörfer

01.01.2007 Reinhard Köhne

Das Dorf Wünnenberg-Bleiwäsche erhielt diesen Namen, nachdem um 1540 sieben Bergleute Land von dem Paderborner Amtmann von Westphalen erworben und feste Häuser auf dem Madfeld gebaut hatten. Die Standortwahl wurde durch die Bleiglanzvorkommen am Nordostrand des Briloner Massenkalks im Alme Bergland beeinflusst. Das Dorf Marsberg-Giershagen liegt auf dem Zechsteinplateau am …

Der Strontianitbergbau im Münsterland

01.01.2007 Martin Börnchen

Strontianit ist ein Mineral bzw. Erz. Im südlichen Münsterland gibt es ein großes Strontianit-Vorkommen. Vor 1871 wurde Strontianit nur in relativ kleinen Mengen im Münsterland aufgelesen und wegen seiner kaminroten Flammenfärbung an Apotheker verkauft. Es gab noch keine Strontianitgruben. Das Interesse an Strontianit des Münsterlandes änderte sich schlagartig, als 1871 …

2003 und 2005 – zwei magere Windjahre in Westfalen

01.01.2007 Julius Werner

Im Flautenjahr 2003 wird die Verlaufsform der Stromertrags-Isolinien von den Hauptstrukturen der westfälisch-lippischen Bergländer und Mittelgebirge geprägt. Dabei steht generell einer durch die Bodenreibung bedingten Abnahme des Windpotenzials etwa von NW nach SO die Zunahme der Windgeschwindigkeit mit wachsender Meereshöhe gegenüber. Als auch 2003 mit Werten über 800 kWh/m2 …